Wer als Baby getauft wurde, hat keine eigenen Erinnerungen an diese Taufe. Anders ist es bei denen, die bei der Taufe bereits älter waren. Es lohnt sich für beide, wieder einmal neu auf die eigene Taufe zu blicken. Denn sie bleibt ein Leben lang gültig. Aber ihre Bedeutung für uns kann sich im Laufe der Zeit verändern. Und plötzlich tut sich etwas ganz Neues hinter diesem Satz auf: Ich bin getauft.

Wissen Sie es? Wenn nicht, schauen Sie auf der Taufurkunde oder im Familienbuch nach! Dort sind der Name der Kirche sowie der Ort der Taufe eingetragen. Möglich ist auch eine Anfrage bei der Gemeinde, wo die Taufe war. Dort gibt es Taufregister. Oder Sie fragen jemanden, der dabei war. Taufkirchen in der EKM finden Sie unter www.kirchenlandkarte.de.

Der Taufspruch ist ein Bibelvers, der dem Täufling bei seiner Taufe mit auf den Weg gegeben wird. Dieser – oft kurze – Satz wird in die Taufurkunde sowie ins Taufbuch der taufenden Kirchengemeinde eingetragen. Wenn Sie einmal nachlesen wollen, in welchem Zusammenhang Ihr Taufspruch steht, können Sie das in jeder Bibel bzw. online unter www.die-bibel.de tun.


TAGESLOSUNG - 16. Sonntag nach Trinitatis

Der HERR lässt sein Heil verkündigen; vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar.
Psalm 98,2


Als Barnabas und Paulus in Antiochia angekommen waren und die Gemeinde versammelt hatten, berichteten sie, was Gott alles durch sie getan und dass er allen Völkern die Tür zum Glauben aufgetan habe.
Apostelgeschichte 14,27